
Die Presse über uns
FAZ, 16. Juli 2011, Das Georgskreuz kehrt heim
"Was Sonderborg im Jahr 1956 in knapp dreißig Minuten schuf, verzehnfachte rasant bei Karl & Faber in München die Taxe. Zum teuersten Los wurde allerdings ein Gemälde von Gabriele Münter…" Brita Sachs
Handelsblatt, 21. Juni 2011, Der Auktionator ist recht zufrieden
"Karl & Faber versteigerte in München ausgewählte Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst. Inhaber Rupert Keim sah so viele Bieter wie nie zuvor…"
Bettina Beckert
FAZ, 8. Juni 2011, Nur mit Maske zum Dienst
"Wegen deutlicher Zunahme der Einlieferungen an moderner und zeitgenössischer Kunst widmet Karl & Faber in München dieser Sparte am 10. und 11. Juni erstmals eigene, von der Alten Kunst getrennte Auktionstage. Seinem einschlägigen Renommee entsprechend flatterte dem Haus vor allem Kunst auf Papier ins Angebot: zum Beispiel das kapitale Degas-Blatt zweier Frauen bei der „Toilette après le bain“, gezeichnet mit Kohle, versehen mit dem roten Stempel des Nachlasses, aus dem es 1919 versteigert wurde…" Brita Sachs
Handelsblatt, 20. Mai 2011, Acht Ungeheuer und ein Heiliger
"Das Ergebnis der gut besuchten Auktion kann sich sehen lassen: 88 Prozent der unteren Schätzpreissumme wurde erlöst, Auktionator und geschäftsführender Gesellschafter Rupert Keim zeigt sich „sehr zufrieden“ mit dem Ergebnis..." Bettina Beckert
FAZ, 7. Mai 2011, "Der Sturm fällt heute aus"
"Karl & Faber versteigert am 13. Mai erstmals nur Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts; die Moderne folgt dann im Juni. In Zukunft soll es zwei getrennte Termine pro Saison geben. Als zuverlässiger Lieferant anspruchsvoller Kunst auf Papier präsentiert das Münchner Haus einen berühmten, auf dem Kunstmarkt seltenen Kupferstich von Martin Schongauer…" Brita Sachs
ART magazin 5.2011, "Die Gier des Schmetterlingsjägers"
"Ob Zeichnungen Alter Meister oder kostbare Bücher, Grafiken der Moderne
oder zeitgenössische Arbeiten – Kunst auf Papier ist heute mehr denn je
im Trend …" Birgit Sonna
FAZ, 27. Dezember 2010, "Von Overbeck?"
"Ist die bei Karl & Faber versteigerte Zeichnung des „Jungen Joseph“ wirklich von Friedrich Overbeck oder doch das Werk eines anderen Nazareners? Ein Wissenschafter bringt jetzt einen neuen Namen ins Spiel …" Michael Thimann
FAZ, 18. Dezember 2010, "Ach, Joseph"
"Werke der Moderne sorgten beim Auktionshaus Karl & Faber für den Löwenanteil am Umsatz. Zum Star wurde jedoch eine Kopfstudie des jungen Joseph aus dem 19. Jahrhundert…" Brita Sachs
FAZ, 27. November 2010, "Dicke Geranien vorm Haus und auf der Bluse"
"Vom Glanz der Sammlung Fishman, mit der Karl & Faber kürzlich einen fulminanten Erfolg feierte (F.A.Z. vom 13. November), fällt noch etwas auf die Hauptauktion am 3. Dezember: Dorthin sind zwei Keramikarbeiten Joan Mirós von 1956 Joan Mirós von 1956 ausgelagert, die die Fishmans kauften, bevor ihre Passion für deutsche Kunst ausbrach (Taxen 40.000/50.000 und 30.000/ 40.000 Euro); […] Dort wartet auch „Die kleine Nautika“ von Willi Baumeister in flottierenden Urformen vor hellem, von Farbzonen aufgemischtem Hintergrund, die dem Künstler trotz schwerer Zeit 1941 so heiter gelangen (80.000/100.000)…"
Brita Sachs
Monopol, Nr. 12, 2010, "Bei Karl & Faber zeigt Sol LeWitt seine saloppe Seite"
"Insgesamt 360 Werke deutscher und internationaler Provenienz kommen in den Zeitgenossenauktionen bei Karl & Faber zum Aufruf. Vorn dabei: die Popkünstler Tom Weselmann und Allen Jones […] Auf Überraschungen müssen sich de Kunstfreunde bei Sol LeWitt gefasst machen: In seiner Gouache "Cube with Colours Superimposed (Sloppy)" weicht der Amerikaner von der strengen Präzision seiner plastischen Werke ab […] Atraktiv auch die Lose deutscher Herkunft […] Der "Ich-Stab" des 2007 verstorbenen Künstlers Jörg Immendorf steht für seine Aktionen der späten 60er Jahre […]"
FAZ, 16. November 2010, "Typisch deutsch für die Welt"
"Die Versteigerung der Sammlung Marvin und Janet Fishman bei Karl & Faber in München wurde zu einem großen Erfolg: Mehrere Preisrekorde und eine Quote von 92 Prozent verkaufter Lose fallen doppelt ins Gewicht, weil niemand wusste, wie der Markt auf die große Stückzahl von 192 Werken aus dem expressiv-realistischen Kapitel deutscher Kunst reagieren würde […] Anders als im Jahr 2000, als Teil eins der Sammlung bei Sotheby's in London enttäuschte, stimmte diesmal die Strategie: Verkauf in Deutschland durch ein hochengagiertes Haus und realistische Schätzungen zahlten sich aus." Brita Sachs
Handelsblatt, 5./6. November 2010, "Ansehnlicher Erfolg für Fishman-Sammlung"
"Unter dem Titel "Tanz auf dem Vulkan" versteigerte das alt eingesessene Kunstauktionshaus Karl & Faber in München mit großem Erfolg am 28. Oktober rund 200 Werke aus der Sammlung Marvin & Janet Fishman. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Knapp 2 Millionen Euro Erlös mit Aufgeld, 91 Prozent der Lose nach Anzahl wurden verkauft. Sammler und Händler aus aller Welt hoben in spannenden Bietgefechten die Objekte auf vielfache Taxen. Das Ergebnis: 140 Prozent nach unterer Schätzpreissumme wurden eingespielt. Der Erfolg der Auktion bestätigt den visionären Blick des 2009 verstorbenen Bauunternehmers aus Milwaukee und seiner Gattin […]" Bettina Beckert
FAZ, 26. Oktober 2010, Rasend im Morgengrauen
"Bei Karl & Faber in München werden Werke aus der Sammlung Fishman versteigert. Das amerikanische Ehepaar aus Milwaukee ist jahrzehntelang seiner ungewöhnlichen Leidenschaft für die schwierige deutsche Kunst der Weimarer Republik treu geblieben […]" Brita Sachs
Die Welt, 23. Oktober 2010, "Verfemt, vergessen und jetzt gefeiert?"
"Die Fishmans aus Milwaukee hatten anfangs französische Impressionisten gesammelt. Dann entdeckten sie in den 70er-Jahren die deutsche Kunst der Zwischenkriegszeit, die zweite Generation der Expressionisten und die Maler der Neuen Sachlichkeit. Ludwig Meidner war einer ihrer Favoriten - neben Otto Dix, Jeanne Mammen, George Grosz, aber auch kaum noch bekannten Malern wie Bruno Voigt, Grethe Jürgens, Elfriede Lohse-Wächtler. […]
Da die Preise für diese Maler bescheiden waren, konnten Marvin und Janet Fishman eine Sammlung zusammentragen, die jenseits des kunsthistorischen Kanons der Nachkriegszeit einen bemerkenswerten Blick auf die Kunst der Weimarer Zeit mit ihren politischen und sozialen Verwerfungen eröffnete. […]"
Peter Dittmar
Süddeutsche Zeitung, 16./17. Oktober 2010, "Deutscher Kunst der Zwischenkriegszeit galt die Passion des amerikanischen Untenehmerpaaress Marvin und Janet Fishman aus Milwaukee, ihre Themen waren die Veristen und Künstler der Neuen Sachlichkeit. Beraten von dem Münchner Galeristen Michael Hasenclever, entrissen sie als Sammler eine ganze Künstlergeneration dem Vergessen […]" Dorothea Baumer
Weltkunst, Nr. 11, 2010 "Deutsche Meister. William Wauer"
"Tanz auf dem Vulkan ist der Titel der Versteigerung der letzten Werke aus der Sammlung von Marvin & Janet Fishman, die Ende Oktober in München bei Karl & Faber über die Bühne geht. Einer der unbekanntesten, aber markantesten Tänzer in dieser Zusammenstellung von Kunst zwischen 1910 und 1930 ist dabei William Wauer. […] Es ist an der Zeit, dass Wauer, dieser agile und von Tatendrang berstende Künstler, der 1962 starb, in seiner ungeheuren Vielschichtigkeit wieder entdeckt wird […]" Florian Illies
Kunst und Auktionen 08.10.2010 "Starke Bilder aus der Sammlung Marvin & Janet Fishman versteigert Karl & Faber in München"
"[…] Die Fishmans, ein Unternehmerehepaar aus Milwaukee […] interessierten sich […] für die Jahre nach dem 1. Weltkrieg bis in die ersten 30er Jahre, einer Zeit des tapferen, häufig trotzigen Wiederaufbruchs. […] Hoffnungen, noch aus den Jahren vor dem 1. Weltkrieg gespeist, wurden endgültig zerstört. Viele [Künstler] verstummten in einem unvorstellbar grausauem Krieg, durften nicht mehr arbeiten, wurden ermortet, bleiben verschollen. Ihre Werke aufzuspüren, ihnen damit ihre Würde zurückzugeben, hatten sich Marvin und Janet Fishman zur Aufgabe gemacht […]" Annegret Erhard
Artnet.de/Magazin 28.09.2010 "Überfälliges Reifezeugnis "
"[…]Jetzt, nach dem Tod Marvin Fishmans im Oktober letzten Jahres, wird die Sammlung aufgelöst. Und endlich gilt Deutschland als reif für diese Kunst. Denn die Erben haben sich entschieden, ein deutsches Auktionshaus mit der Verwertung zu betrauen: Karl & Faber in München […]" Stefan Kobel
Handelsblatt 03.09.2010: "Auf nächtlichem Streifzug durch die Bars"
"Jüngere Sammler entdecken gerade die Künstler der 20er- und 30er Jahre. Nicht nur, weil Werke der Expressionisten in schwindelnder Höhe angelangt sind, sondern auch weil die ausdrucksstarken Bilder aus der politisch hochbrisanter Epoche faszinieren […]. Ein Pflichtermin für Liebhaber der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und der deutschen Kunst der zwanziger und dreißiger Jahre[…]" Bettina Beckert
Kunstmarkt.com "Sammlung Fishman bei Karl & Faber"
"[…]Über zweihundert […] Werke des deutschen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit werden im Rahmen einer Sonderauktion unter den Hammer kommen.[…]Für das Auktionshaus bedeutet die Akquirierung der Sammlung Fishman einen bedeutenden Renommeeschub – ist doch schon die Einlieferung einer derartigen Sammlung aus dem Ausland in ein deutsches Auktionshaus nicht ganz selbstverständlich." Johannes Sander
FAZ 17.07.2010: "Wenn der Löwe friedlich döst"
"Für einen animierten Auftakt der Frühjahrsauktionen [...] sorgten Dürer-Graphiken von bemerkenswerter Qualität. [...] Am besten schnitt der frühe Kupferstich "Hieronymus in der Wüste" ab, dessen Druckgüte ein telefonisches Händlergebot mit 46 000 Euro lohnte.[...] Arbeiten auf Papier beherrschten das Geschehen weiter. [...] Zeichnungen aus einstigem Besitz des Regensburger Kunsthistotikers und Altdorfer -Spezialisten Franz Winzinger fanden Zuspruch. [...] Als teuerstes Los schnitt Ueckers "Lichtscheibe" ab. [...]" Brita Sachs
Handelsblatt 28.06.2010: "Ein Orientale und sein Weib"
"[...] Der höchste Zuschlag von 110.000 Euro (ohne Aufgeld) galt einer
"Lichtscheibe" von Günther Uecker von 1967, die wohl auch als
rotierendes Objekt konzipiert wurde, allerdings nie mit einem Antrieb
versetzt wurde. [...] Schön ist es, wenn kunsthistorisch bedeutende Werke wie Hans Hofmanns
frühes Porträt seines Vaters an öffentliche Sammlungen, wie in diesem
Fall ans Münchner Lenbachhaus gehen (Zuschlag 27.000 Euro, Taxe
18.000/20.000). [...]" Bettina Beckert
FTD, 29.01.2010: "Die Fallenstellerin" Ina Lockhart über Karin Kneffel
"[...] Eine Auktion bei Karl & Faber im Dezember 2009 zeigt, wie begehrt die Werke sind. Eine kleinformatige Neunerserie von Tierporträts aus dem Jahr 1992 wechselte für 24000 € den Besitzer – und damit für das Dreifache des Schätzpreises. „Eine komplette Folge von neun Tierporträts aus der frühen Schaffensphase Kneffels erwerben zu können ist eine Gelegenheit, die sich selten bietet“, sagt Julia Macke, Expertin für zeitgenössische Kunst bei Karl & Faber. [...]"
FAZ 30.12.2009: "Johannisbeere und Mohnblume"
"Als erfolgreichster Teil der
Dezemberauktion bei Karl & Faber in München schnitt die Klassische
Moderne ab, die gute Preise auch für Kunst hergab, die nicht den
gängigen Erwartungen an ihren Schöpfer entsprachen. Das 'Stillleben mit
rotem Tablett und Astern' beispielsweise malte Jawlensky 1904, also vor
der hohen Zeit beim 'Blauen Reiter', aber bereits unter Einsatz
leuchtender Primärfarben. Das von einer Reihe Ausstellungsbeteiligungen
und Beyeler-Provenienz nobilitierte Blumenstück erzielte mit 270.000
Euro fast die Schätzung von 280.000 bis 300.000 Euro und geht in eine
süddeutsche Privatsammlung. [...]" Brita Sachs
DIE WELT 24.12.2009: "Lustgewinn mit Alten Meistern"
"[...] Stattliche Ergebnisse für Arbeiten auf Papier aus dem 19. Jahrhundert bilanzierte Karl & Faber vor allem durch den Verkauf der beiden seltenen, kleinformatigen weißen Scherenschnitte auf blauem Papier von Philipp Otto Runge, bei denen es sich sozusagen um 'Ikonen von Papierarbeiten aus der Zeit der Romantik' handelte, so der Hausherr Rupert Keim. Die fragilen Stücke, einmal eine weiße Johannisbeere, einmal eine weiße Mohnblume, wechselten für 64 000 und für 58 000 Euro in neuen Besitz (je 25 - 30 000). [...]" Bettina Krogemann
Handelsblatt 11.12.2009: "Privatsammler picken sich das beste heraus"
"Kunsthistorisch abgesicherte Positionen haben Konjunktur. Im Münchener
Auktionshaus Karl & Faber hatten die expressiven Gemälde von Alexej
Jawlensky und Gabriele Münter Erfolg. Bei der Alten Kunst verneunfachte
eine Barock-Zeichnung ihren Preis, die dem Umkreis von Giovanni Lorenzo
Bernini zugeschrieben wird. [...]" Bettina Beckert
Weltkunst Nr. 14/2009: "Ein Jahrhundert kann lang sein"
"Erst heute, am Anfang des 21. Jahrhunderts, scheint es der Kunstgeschichte und dem Kunstmarkt möglich, unbefangen auf das Werk von Gabriele Münter (1877 - 1962) zu blicken. [...] inzwischen gilt sie mit Paula Modersohn-Becker als süddeutsche Galionsfigur einer neuen Malerei, die die realistische Wiedergabe in die Sphären von Ausdruck, Gefühl und Übersteigerung überführt. So stehen wir also 100 Jahre später vor Gabriele Münters kleinen Ölarbeiten wie etwa der 'Straße' von 1911 vor allem mit: Staunen. Auch die 160 000/180 000 Euro, die dafür vom Auktionshaus Karl & Faber angesetzt sind, erscheinen mehr als angemessen für diese seltene Übertragung der Münterschen Handschrift aus dem ländlichen auf den urbanen Raum. [...]" Florian Illies
FAZ 28./29.11.09: "Im Damensitz durchs Aquarell"
"Das perfekte Motiv für die Jahreszeit bieten Karl & Fabers vorweihnachtliche Auktionen am 4. und 5. Dezember in München mit einer 'Anbetung der Hirten' von Hendrick de Clerck. Es zeigt das lichtverströmende Neugeborene, umringt von seiner stolzen Mutter, bildschönen Engeln und jungen Hirten; nur den alten Joseph rückte der Brüsseler Hofmaler mitsamt dem Ochsen etwas ins Abseits. Der Spätmanierist schuf die Tafel 1609 für eine Kirche in Brüssel. Später befand sich das auf 30 000 bis 35 000 Euro geschätzte Bild in einer 'alten Privatsammlung aus dem Rheinland'. [...]" Brita Sachs
Kunst und Auktionen 27.11.09: "Angemessene Taxen bei den Versteigerungen in München, Köln und Hamburg"
"[...] Zuvor schon, am 4. Dezember, gibt es bei Karl & Faber, München, Gelegenheit, eines der rußig besudelten Innsbrucker Tischtücher Kippenbergers zu erwerben, deren Beschriftungen (hier 'so einen Traktor hab' ich auch einmal gehabt', 22 000 €) sich natürlich niemandem erschließen. Wozu auch? [...] Am meisten, 280 000 €, erwartet das Haus für ein recht frühes 'Stillleben mit rotem Tablett und Astern' von Jawlensky, das 1904 in Duktus und Farbbehandlung, obwohl nicht sichtlich dem Impressionismus verpflichtet, bereits auf die zukünfige Entwicklung verweist. [...]" Annegret Erhard
HB 25.11.09: "Die Reviere der Trüffelschweine"
" [...] Karl & Faber schickt eine minimalistisch aufgebaute, nächtliche Straßenszene vom Münchener Karolinenplatz ins Rennen, die Gabriele Münter 1911 gemalt hat. Geschätzt ist sie auf 160 000 bis 180 000 Euro. Im selben Haus kommt auch ein Musikerbild zum Aufruf, das der Wiener Max Oppenheimer, genannt Mopp, um 1920 gemalt hat. Die Pastellzeichnung 'Das Klinglerquartett' verschiebt vier Streicher prismatisch und kubistisch ineinander. 45 000 bis 55 000 Euro soll diese kräftig farbige Zersplitterung kosten. [...]" Susanne Schreiber
DIE WELT 08.08.2009: "Altmeister werden bei Münchner Sommerauktionen hoch gehandelt"
"[...] Karl & Faber konnte im Bereich seines Kerngeschäftes, der Druckgraphik, oder genauer der Druckgraphik Alter Meister, sehr bodenständig absetzen.
Zu den besten Verkäufen zählte der der Dürerschen "Melencolia I" von 1514 als Kupferstich auf Bütten mit einem Hammerpreis von 72 000 Euro (50 - 60 000 Euro) und eine 20teilige Folge mit Szenen aus dem Marienleben in Holzschnitt-Technik auf Bütten, ebenfalls von Dürer, datiert auf 1502 - 1510. Die Folge ging bei 73 000 Euro vom Block (80 - 100 000 Euro). "Die große Kreuzigung" von Dürers rheinländischem Kollegen Martin Schongauer, in Kupfer gestochen auf Bütten, wechselte bei 40 000 Euro netto in neue Hände (35 - 40 000 Euro). [...]" Bettina Krogemann
FAZ 01./02.08.2009: "Kuh im Schilfe, Kuh im Sumpfe"
"Die schöne Sammlung des Johann Nepomuk Seiler ist nun aufgelöst. Gut 130 Jahre lang blieb die Kollektion des 1873 verstorbenen bayerischen Juristen unangetastet, dann suchten bei Karl & Faber in München erst die Zeichnungen neue Liebhaber und jetzt die 3000 Blatt Druckgraphik, deren Schwerpunkte bei deutscher, österreichischer und Schweizer Kunst um 1800 lagen. Zum besonderen Reiz des Ganzen hatte beigetragen, dass vieles noch in den alten Verlagsumschlägen und Kassetten ruhte, sorgfältig bezeichnet und mit dem Sammlerstempel gekennzeichnet war. Siebzig Prozent verkaufte Lose spielten 120 Prozent der Schätzpreissumme ein, [...]. Der höchste Zuschlag fiel, in beachtlicher Distanz zu allem Übrigen, bei Ölmalerei der Klassischen Moderne: [...] Von vielen Interessenten umworben, ging das aus Frankreich eingelieferte Gemälde ['Schnee im Herbst' von Gabriele Münter] bei 145 000 Euro (120 000/140 000) an einen süddeutschen Privatbieter. [...]" Brita Sachs
Kunst und Auktionen 10.07.2009: "Zugeschlagen"
"Wieder einmal hat sich gezeigt, dass marktfrische Ware mit entsprechender Provenienz und moderaten Taxen immer für hohe Ergebnisse gut ist. Karl & Faber, München, versteigerte am 27. Mai im Rahmen seiner Frühjahrsauktionen die Graphiksammlung des Juristen Johann Nepomuk Seiler (im Dezember letzten Jahres war man mit Seilers Zeichnungs-Sammlung erfolgreich) und konnte siebzig Prozent der auf 370 Konvolute aufgeteilten 3000 Blatt zuschlagen. [...]"
Handelsblatt 05./06./07.06.2009: "Dankesbrief mit Katze"
"Gabriele Münters Kunst verzaubert die Sammler. Ihr 'Schnee im Herbst' erzielte den ansehnlichen Preis von netto 145 000 Euro [...]." Bettina Beckert
SZ 23./24.05.2009: "Mein Kölner Dom"
"[...] Ein klassisch akzentuiertes Angebot mit expressionistischen Arbeiten vor allem der zwanziger bis vierziger Jahre kommt bei Karl & Faber am 29. Mai zum Aufruf. Die in saftigem Grün-Gelb schwelgende Parklandschaft 'Im Frühling' von Adolf Erbslöh, angesetzt mit 25 000 Euro, gehört dazu; oder auch Schmidt-Rottluffs Aquarell und Gouache 'Dorfstraße' (20 000 Euro). Hauptlos ist eine im Werkverzeichnis bislang noch nicht registrierte Landschaft von Gabriele Münter: 'Schnee im Herbst' aus dem Jahr 1932 (120 000 Euro). [...]" Dorothea Baumer
FAZ 23.05.2009: "Schnee im Herbst"
"[...] Adolf Erbslöhs kraftstrotzende Ölbilder des 'Kranzhorn' von 1911 (Taxe 20 000/25 000 Euro) und einer Parklandschaft von 1919 (25 000/30 000 Euro), beide eingeliefert aus Familienbesitz, akzentuieren den Bereich der Klassischen Moderne. Solchem Expressionismus der frühen Jahre erneut zugewandt zeigt sich dann 1932 Gabriele Münter mit 'Schnee im Herbst', erlebt im Murnauer Land (120 000/140 000). [...]" Brita Sachs
Handelsblatt 19.12.2008: "Fundgrube für Handel und Private"
"Die Jubiläumsauktion am 4. und 5.12. zum 85-jährigen Bestehen des Hauses brachte Karl & Faber einige Höhenflüge und solide Ergebnisse, vor allem aber bewies sie die Stärke des deutschen sowie deutschsprachigen Marktes und das anhaltende Engagement privater Sammler und des Handels. [...]" Bettina Beckert
FAZ 13.12.2008: "Riberas Hand"
"Schon 1978 ging man bei Karl & Faber behutsam vor und schrieb [...] die Darstellung eines Mannes beim Ziehen eines Leichenwagens dem Jusepe de Ribera nur zu. [...] Nun kam die lavierte Federzeichnung aus einer süddeutschen Sammlung ins Haus zurück: [...] Fix waren die Saalbieter vom Feld gefegt und sechs Telefone schraubten den Preis hoch, bis sich Londoner Handel im finalen Duell gegen Pariser Kollegen durchsetzen konnte - bei 105 000 Euro besiegelte der Hammer einen Kauf, der sich mit Aufgeld zu 125 500 Euro addiert. [...]" Brita Sachs
Weltkunst 12/2008: "Rupert Keim im Interview"
"[...] Weltkunst: Was sind Ihre Zukunftspläne?
Rupert Keim: Immer nach vorn. Das 20./21. Jahrhundert möchten wir weiter ausbauen. Mit dem Schwerpunkt auf Qualität aus Süddeutschland."
Abendzeitung 29/30.11.2008: "85 Jahre Karl & Faber: Auktion beschließt das Jubiläumsjahr"
"Karl & Faber beschließt sein Jubiläumsjahr mit einer hochkarätig besetzten Auktion am 4./5. Dezember und präsentiert in einem Jubiläumskatalog zum Geburtstag jene 85 ausgewählten Werke, die der Auktion den besonderen Glanz verleihen werden. [...]"
FAZ 29.11.2008: "Mit Liebe zu den papiernen Künsten"
"Aus dem Antiquariat, das der Germanist Carl von Faber du Faur und der Kunsthistoriker Georg Karl 1923 in München gründeten, wuchs im Laufe der vergangenen 85 Jahre das bedeutende Kunst-Auktionshaus Karl & Faber, das außer Malerei und Skulptur vor allem den 'papiernen' Künsten, Zeichnung und Graphik, besondere Aufmerksamkeit angedeihen lässt. Zur großen Jubiläumsauktion am 4. und 5. Dezember erscheint ein Sonderkatalog, der die Essenz des breiten Angebots bündelt. Louis Karl, der dem Haus seit der Übernahme durch die Münchner Familie Keim weiter als Berater zur Seite steht, wird auch diesmal abwechselnd mit Rupert Keim als Auktionator den Hammer schwingen. [...]" Brita Sachs
Handelsblatt 21.11.2008: "Spitzenstück: Angebot zum Jubiläum"
"[...] Wie hatte alles angefangen? Als der Kunsthistoriker Dr. Georg Karl und der Germanist Dr. Curt von Faber du Faur 1923 das Unternehmen Karl & Faber Kunstantiquariat gründeten, versteigerten sie primär Bücher, in den 30er-Jahren weiteten sie das Angebot auf Graphik, Arbeiten auf Papier und Gemälde aus. [...] 1931 nimmt Faber du Faur einen Ruf der Universität Yale an und steigt als aktiver Teilhaber aus. Louis Karl, Georg Karls Sohn tritt 1961 in die Firma ein und versteigert u.a. die Expressionistensammlung von R. Piper. 2003 übernimmt die Unternehmerfamilie Keim die Firma, der Jurist Rupert Keim ist seitdem geschäftsführender Gesellschafter und einer jener jungen Auktionatoren, die mit Elan ein Traditionshaus weiterführen." Bettina Beckert
Weltkunst 11/2008: "Zum Jubiläum"
"[...] Zum Jubiläum gibt es eine Auktion mit besonderen Stücken. Mit ganz oben auf der Liste der Highlights steht etwa ein Gemälde von Leo Putz, 'Am Ufer', von 1913 zu einem Schätzpreis von 120/140 000 Euro. Max Liebermanns 'Strandszene in Noordwijk' stammt von 1908 und wurde auf 100/120 000 Euro geschätzt. Eine "Vierfalt in Rot" von Ernst Wilhelm Nay von 1963 soll etwa 70/80 000 Euro kosten, der Kontrabass von Neo Rauch (1988) ist mit 40/60 000 Euro angesetzt. Eine sehr bunte Apokalypse mit Mona Lisa von Keith Haring kommt mit der Taxe von 18/20 000 Euro unter den Hammer. [...]"
Sammler Journal, Nov. 2008:"Mick Jagger und die Libelle"
"Zur Jubelfeier sind geladen Albrecht Dürer und Andy Warhol: mit einer hochkarätigen Jubiläums-Auktion feiert das Münchner Traditionshaus sein 85-jähriges Bestehen. [...]"
Münchner Merkur, 07.10.2008: "Das große, internationale Feilschen"
"793 600 Euro für eine düstere Parkansicht von Erich Heckel: Das war ein Rekordpreis, mit dem das Münchner Auktionshaus Karl & Faber im vergangenen Dezember Geschichte schrieb. [...]" Freia Oliv
Sammler Journal, Sept. 2008: "Üppiges Rot, kräftiges Grün"
"Einen erfolgreichen Start in das Auktionsjahr 2008 verzeichnete das Auktionshaus Karl & Faber mit seiner Frühjahrsauktion - die Fortsetzung davon erwartet man für die geplante Jubiläumsauktion im Dezember. [...]"
FAZ 05.07.2008: "Joseph Beuys, Institut für Schönheitschirurgie"
"[...] Kunst der fünfziger Jahre rückte auch mit Soulages ins Visier, dessen abstrakte Gouache-Komposition - als Vorarbeit zur documenta-II-Mappe von 1959 höchst interessant - erst bei 44 000 Euro (6000/8000) am Ziel war. [...]" Brita Sachs
Handelsblatt 05.06.2008: "Investition in das Beste"
"In der Traditionssparte des Hauses, der Altmeistergraphik, erzielte Karl & Faber am 28. und 29.5. den Höchstzuschlag von 180 000 Euro netto. Er galt einer bibliophilen Kostbarkeit: dem 'Astronomicum Caesareum' von 1540 des Petrus Apianus. [...]" Bettina Beckert
FAZ 17.05.2008: "Wildes Waldstück auf Buchhaltungsblatt"
"[...] Das Aufgebot der Moderne sonnt sich ebenfalls in qualitätvollen Beispielen der graphischen Künste. Von Hans Bellmer gibt es eine frühe 'Etude de femme' in kräuseligen Strukturen, die 14 000 bis 16 000 Euro anstrebt. Deftig wirken daneben Halbakte von Otto Dix aus den frühen dreißiger Jahren (10 000). [...]" Brita Sachs
Abendzeitung 17.05.2008: "Highlights bei Karl & Faber: 'Charlotte Pechstein mit Spiegel'"
"Der abgebildete Holzschnitt von Max Pechstein ist nur ein Beispiel aus den ausgewählten Werken moderner und zeitgenössischer Kunst, die im Mittelpunkt der Auktion 219 am 29. Mai bei Karl & Faber am Amiraplatz 3 stehen. Einen Tag zuvor geht es um Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts. [...]"
Handelsblatt 16.05.2008: "Jubiläumsauktion bei Karl & Faber"
"[...] Karl & Faber sind Spezialisten für Kunst auf Papier. Von Camille Corot ist eine nachdenklich stimmende Strand-Impression dabei (bis 18 000), von Menzel ein typisches Studienblatt, auf dem er die Frau seitlich von oben und im Detail schildert (15/17 000). [...]"
Weltkunst 05.2008: "Dunkle Augen, helles Gemüt"
"Das Münchner Auktionshaus Karl & Faber verbuchte im vergangenen Jahr mit fast 800 000 Euro für ein Gemälde Erich Heckels den höchsten Zuschlag in der Geschichte des Hauses - jetzt im 85. Jahr des Bestehens erwartet Auktionator Rupert Keim zum Jubiläum weitere Rekorde. [...]"
FAZ 22.12.2007: "Die Blätter der Herren"
"[...] Als Maria Jaremas Monotypie 'Penetrazione 6' aufgerufen wurde, schien dagegen halb Polen um die abstrakte Formdurchdringung zu ringen, die 1958 auf der Biennale in Venedig hing. Die früh gestorbene Malerin ist auf dem Markt selten greifbar, was den gigantischen Anstieg des Gemäldes von 4.000 auf 82.000 Euro erklärt. [...]" Brita Sachs
Handelsblatt 07.12.2007: "Bestmarke im Hause Karl und Faber"
"[...] Karl und Faber, der Spezialist für Papierarbeiten, bekam u.a. die Sammlung mit Zeichnungen des 19. Jahrhunderts von Walter Bareiss anvertraut. Insgesamt wurde diese Sektion äußerst gut aufgenommen - die qualitätsvolle Bareiss-Sammlung weit über ihrer oberen Gesamttaxe - überwiegend von Privatsammlern, die bereit waren, auch mehr als die handelsüblichen Preise zu bezahlen. [...]" Bettina Beckert
art Magazin 12.2006: "Karl & Faber - Auktionshaus im Portät"
"[...] Das Spezialgebiet von [Karl & Faber] sind traditionell Arbeiten auf Papier, insbesondere alte Grafik. Doch bemüht man sich mit anhaltendem Erfolg um die Klassische Moderne bis zu Arbeiten der zeitgenössischen Kunst. [Karl & Faber] ist bekannt für die sorgfältig erarbeitete Katalogisierung der eingelieferten Arbeiten, samt Literaturangaben und Zustandsberichten - heute keine Selbstverständlichkeit mehr. [...]" Joachim Hauschild
